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Zeiten großer Krisen sind immer auch Zeiten großer Chancen

 9. November 2020

By  Guido Wehrle

Einleitung: Ein Virus beherrscht unser Leben

... und plötzlich ist alles anders. Sind wir bis vor kurzen noch unserem gewohnten Trott gefolgt, verändert ein Virus schlagartig unser Zusammenleben, unsere Wahrnehmung der Gegenwart und unsere Zukunftsvisionen in Zeiten großer Krisen. 

Angst allenthalben. Angst vor der Gegenwart, Angst vor der Zukunft, Angst um unsere Existenz, Angst um unsere Gesundheit und Angst um unsere Liebsten.

Der Ruf nach dem Staat, der uns vor dem Virus und vor den finanziellen Auswirkungen des Virus schützen soll, ist allenthalben vernehmbar. Kaum ein Vertreter irgendeiner Lobby, der nicht staatliche Hilfen fordert.

Angehörige von Berufen, die bis vor kurzem kaum Wertschätzung erhielten, wie beispielsweise die Kassiererin im lokalen Supermarkt, mutieren über Nacht zu systemrelevanten Helden unserer Gesellschaft und werden von Balkonen und den Parlamenten lautstark beklatscht.

Keine Frage. Das Virus hat uns im Griff. Es hat uns so stark im Griff, dass wir den Staat bejubeln, der mit gravierenden Eingriffen in unsere Grundrechte den Kampf gegen das Virus aufnimmt.

Ich will hier weder in Panikmache verfallen noch irgend etwas verharmlosen. Genausowenig bin ich ein Freund irgendwelcher Verschwörungstheorien.

Allerdings bin und bleibe ich ein Freund davon, auch in vermeintlichen Krisenzeiten das eigene Denken nicht auszuschalten. Ich finde wir brauchen weder einen Staat noch sonst jemanden, um vernünftige Lösungen zu entwickeln.

Zeiten großer Krisen sind immer Zeiten von Chancen. Diese Chancen gilt es zu nutzen!

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Nicht die Umstände sind maßgeblich, sondern wie wir mit diesen umgehen!

Tatsache ist wohl, dass immer und zu jeder Zeit unerwartete Ereignisse und Katastrophen eintreten können. Wie auch im Fall der jetzigen Pandemie ist es keine Frage, dass sie passieren kann. Es ist immer nur eine Frage des Zeitpunkts, wann ein solches verheerendes Ereignis eintritt.

Es ist dann eine Frage, wie gut wir auf einen solchen Fall vorbereitet sind. Zuerst einmal im kleinen und privaten Bereich. Welche Zeit können wir überstehen ohne zu verhungern und ohne ein existenzielles Waterloo zu erleben?

Eine Frage, der sich auch Unternehmen und Regierungen stellen müssen. Existieren Notfallpläne, die ein bestmögliches Reagieren auf unvorhergesehene Ereignisse ermöglichen?

Wie sieht unser Zusammenleben während der Krise aus und welche Wege gibt es aus der Krise?

Wenn wir die jetzige Pandemie überstanden haben, kommt nämlich die wesentlich entscheidendere Frage. Welche Lehren werden wir gezogen haben?  Wie sind wir mit der Krise umgegangen und mit welchen Perspektiven gehen wir aus der Krise hervor.

Die Pandemie wird viele Verlierer hinterlassen, aber auch viele Gewinner

Ich wage mal die etwas provokante These, dass in Zeiten großer Krisen jeder zu den Verlieren gehören wird, der jetzt staatliche Hilfen fordert.

Damit meine ich nicht, die vielen tollen Menschen, die im Verkauf, der Pflege, der Aufrechterhaltung der Infrastruktur derzeit Großartiges leisten und ein Recht darauf haben, dafür entsprechend entlohnt zu werden. Hier bin selbst ich dafür, dass diese Menschen entsprechend entlastet werden, zum Beispiel durch Steuerfreiheit während der Krise.

Allerdings habe ich weniger Verständnis dafür, dass jetzt Hunderttausende Unternehmer staatliche Hilfen fordern. Um genauer zu sein, habe ich durchaus Verständnis für diese Forderungen, bin aber der festen Überzeugung, dass es falsch wäre, diese zu erfüllen.

Kein wirklich gesund dastehendes Unternehmen wird in eine existenzielle Krise kommen wenn es vorausschauend agiert.

Wer jetzt nach etwa einem Monat bereits in seiner Existenz bedroht ist, stand wohl auch bereits vor der Krise nicht sehr gesund da. Da ist dann nicht die Pandemie schuld am Niedergang, sondern diese wirkt allenfalls als Beschleuniger.

Staatliche Hilfen werden in diesem Fall die Pleiten nicht verhindern, sondern allenfalls herauszögern. Es sollte nie vergessen werden, dass es sich bei den staatlichen Geldern um unsere Gelder handelt. Um die Erträge unserer Steuern, die wir in der Vergangenheit bezahlt haben und in der Zukunft noch bezahlen werden.

Die Ausgaben im Billionenbereich werden nicht ohne Folgen bleiben. Man braucht kein Prophet zu sein um zu erkennen, dass zeitnah durch Steuererhöhungen der Bürger wieder zur Kasse gebeten wird.

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Aber, ich will hier keine Politik machen ...

Auch wenn es gerade so geklungen haben sollte, will ich keineswegs hier Politik machen. Da kann, darf und sollte man durchaus unterschiedliche Ansichten haben dürfen. Anders geht Demokratie und Pluralismus ja nicht.

Mich beschäftigt vielmehr die Frage, was wir aus der jetzigen Situation lernen können. Mein früherer Coach meinte immer, dass man in Möglichkeiten und nicht in Problemen denken solle. Ein Satz, der mir die letzten Monate immer wieder durch den Kopf ging und es immer noch tut.

An der Pandemie werden wir selbst kaum etwas ändern können. Außer natürlich durch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Von daher ist es eigentlich auch gar nicht wirklich zielführend, sich um Dinge zu kümmern, die nicht zu ändern sind.

Wie ich zuvor bereits schrieb, sind nicht die Umstände entscheidend, sondern das, was wir daraus machen.

Und für mich bedeutet das jetzt eindeutig, mich so aufzustellen, dass ich möglichst unabhängig von äußeren Einflüssen nicht nur überleben, sondern gut leben kann.

Aus diesem Grunde werde ich mich künftig wieder verstärkt um meine Online-Marketing Geschichten kümmern, da mir diese die besseren Möglichkeiten versprechen.

In Möglichkeiten denken ... nicht in Problemen - Gerade in Zeiten großer Krisen

Wenn ich jetzt in Problemen denken würde, wäre das Hauptproblem die Abhängigkeit. Die Abhängigkeit vom Arbeitgeber, von Entscheidungen der Politik, der allgemeinen Wirtschaftslage oder von unabwendbaren Naturereignissen. Aber das würde mich wahrscheinlich nur in einen Blues hineinbringen und keinesfalls zur Lösung eines Problems beitragen.

Weil es eben einfach nicht funktioniert. Dinge, die wir nicht ändern können, die können wir einfach nicht ändern. Aus. Maus.

Aber da gibt es so viele Gelegenheiten, die nur darauf warten ergriffen zu werden. Um mit Tony Robbins zu sprechen müssen wir uns nur die richtigen und weiterführenden Fragen stellen.

Ich für meinen Teil habe ein paar Fragen, die ich zu beantworten habe, bzw. deren Antworten ich erst noch finden muss.

Und das Wichtigste - Bleibt mir gesund!

Das war jetzt mal ausnahmsweise ein etwas atypischer Beitrag für diesen Blog. Vielleicht macht Ihr Euch ja gerade auch so Eure Gedanken. Bleibt gesund, achtet auf Euch und Eure Liebsten und vielleicht habt Ihr ja gute Ideen, wie das eigene Potenzial am besten zu nutzen ist.

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Guido Wehrle


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Guido Wehrle

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