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Fallstudien

INSC 2020 #1: Nischensuche und Domainwahl

 5. August 2020

By  Guido Wehrle

Start der INSC 2020 und Wahl der passenden Nische

Es kann nicht oft genug betont werden, wie wichtig die Nischensuche und die Wahl der Nische für den Erfolg eines Webprojekts ist. Normalerweise würde ich jetzt auch einen aufwändigen Prozess beginnend mit Mindmapping, Keywordanalyse, Verdienstmöglichkeiten und Konkurrenzsituation beginnen und durchlaufen. 

Bei meinem Projekt zur Nischenseiten Challenge 2020 bin ich genau diesen Weg gegangen. (Die gewählte Nische war dort das Thema Sirtfood-Diät).

Diesen Prozess kann ich dieses Mal bedeutend abkürzen, da mir eigentlich von Beginn an eine Nische aus dem Diätbereich vorschwebte. In diesem Marktsegment möchte ich mich breiter aufstellen und eine breiter angelegtes Webprojekt realisieren.

Die INSC 2020 kommt mir hierbei sehr gelegen, da ich mir natürlich einen Austausch unterschiedlicher Ideen erhoffe. 

Zum Zweiten zwingt mich eine Challenge auch zur Dokumentation sämtlicher Schritte. Somit wird die Gefahr des Orientierungsverlusts und abfallender Fokussierung minimiert.

Einnahmeziel von 2.000 Euro erfordert andere Ansprüche an die Nischenwahl

Ich habe mir ein ambitioniertes EInnahmeziel von 2.000 Euro im Monat nach einem Jahr, also bis zum 01.08.2021 gesetzt.

Es steht außer Frage, dass dies mit einer Mini-Nischenseite nur sehr schwer bis gar nicht durchsetzbar sein wird. Deswegen ist klar. So ganz "mini" wird mein Webprojekt nicht werden. Die Nische wird breiter angelegt sein, die Zielgruppe aber dennoch noch einigermaßen angesprochen werden können.

Und welche Nische eignet sich hierfür besser als eine Nische aus dem Diätbereich? 

Mir fällt da so spontan keine ein. Denn die Nische bietet folgende gravierende Vorteile und auch einige Nachteile:

Vor- und Nachteile von Diät-Nischen

Eine kleine Aufstellung von Gründen, die dafür bzw. dagegen sprechen

Pros

  • Große Zielgruppe, 50% aller Deutschen leiden unter Gewichtsproblemen  
  • Zielgruppe ist kaufbereit und kaufwillig
  • Hohes Angebot an provisionsstarken Affiliate Produkten
  • Möglichkeit von eigenen Produktentwicklungen
  • Absolut Social Media tauglich
  • Viele Artikel-Ideen
  • Zeitloses und nur gering saisonales Thema

Cons

  • Hohe Konkurrenz  
  • EAT-Algorithmus von Google könnte gute Platzierungen erschweren
  • Schwierig einen USP zu entwickeln
  • Viel Recherche-Arbeit für qualiativ hochstehende Inhalte

Ergebnis

Es spricht vieles für die Wahl einer Diätnische. Allerdings sprechen auch gute Gründe dagegen. Diese Nischen sind sehr umkämpft und es bedarf etlicher Anstrengungen um zu guten Rankings zu kommen. Erreicht man diese allerdings, sind nach oben fast keine Einkommensgrenzen gesetzt.

Die Nachfrage und der Leidensdruck der Zielgruppe ist groß. Die Zielgruppe steht vor lebensverändernden Entscheidungen und ist durchaus bereit Geld auszugeben.

Am einfachsten wäre es, wenn ich wie bei meinem Projekt zur Nischenseiten Challenge 2020, eine einzelne Diät herauspicke und eine Webseite dafür erstelle.

Doch dieses Mal will ich die Nische breiter wählen, so dass sie das Potenzial eines wichtigen finanziellen Standbeins besitzt.

Welche Nische soll es nun werden?

Erste Idee: der ganz breite Begriff "Diät"

Tatsächlich war meine erste Idee der genaue generische Begriff "Diät". Hiermit hätte ich die komplette Bandbreite des Themas und könnte nach und nach alle verschiedenen Diäten, deren Vor- und Nachteile, Ernährungspläne, Rezepte und ähnliches etc. ausarbeiten.

Allerdings ist dieses Unterfangen als Einzelperson kaum alleine zu bewältigen. Zumindest nicht in einem vertretbaren Zeitraum.

Doch das alleine ist noch nicht einmal der Hauptgrund. Vieles könnte ausgelagert und von Freelancern übernommen werden.

Das Keyword Tool lieferte (für mich wenig erstaunlich) gar kein so großes Suchvolumen, wie man vielleicht erwarten könnte.

Nach dem Begriff "Diät" suchen gerade einmal monatlich 27.000 Menschen auf Google. Das ist für einen solch generischen Begriff nicht wirklich viel. Zudem befürchte ich, dass die Konversionraten zu einem solchen Term nicht sonderlich gut sein würden. Die Zielgruppe ist noch nicht genau genug eingegrenzt. Und wer nach "Diät" sucht, kann nach allem möglichen suchen.

Also Diät ist zu allgemein.

Screenshot des Keywordtools Metric-Tools zu dem Begriff Diät.

Zweite Idee: Ketodiät

Der nächste Schritt zur zweitkleineren Nischenebene führte dann zu der grossen Unternische der ketogenen Ernährung, bzw. der Ketodiät.

Die moderne Ernährungswissenschaft kommt immer mehr zu der Erkenntnis, dass der übermäßige Konsum von leeren Kohlenhydraten maßgeblich verantwortlich für das Problem der Fettleibigkeit ist.

Die ketogene Ernährung reduziert die tägliche Kohlenhydratzufuhr dramatisch und setzt sich zum Ziel, die Energie aus Ketonen, einem Abfallprodukt der Fettspaltung im Körper, zu gewinnen.

Die Ketodiät erfährt in den letzten Jahren einen großen Zulauf und ich erwarte, dass diese Entwicklung wohl dennoch erst am Anfang ist.

Sich hier zu positionieren, sieht in jedem Fall zukunftsträchtig aus.

Keywordanalyse zum Suchterm Ketodiät

Screenshot des Keywordtools Metric-Tools zu dem Begriff Ketodiät.

Wie Du siehst, sind die Suchvolumina hier mehr als zufriedenstellend. Mit einem gut platzierten Nischenprojekt ist man dann lockerst im 4-stelligen täglichen Besucherbereich. 

Aber dennoch ist mir dieser Suchbegriff fast wieder zu speziell. Insbesondere, da es sehr schwierig werden dürfte, die artverwandten Themen, wie beispielsweise die Atkins Diät oder die LOGI-Diät zu behandeln.

Also habe ich mir einen weiteren Ansatz überlegt an das Thema heranzugehen. Die Nische soll nicht eine spezielle Diät umfassen, sondern vielmehr diejenigen Diäten kombinieren, die einen Weg ohne Kohlenhydrate versprechen.

Dritte Idee: "ohne Kohlenhydrate"

Also schnell wieder eine kleine Hierarchieebene nach oben. Ich lege mich nicht speziell auf die Ketodiät fest, sondern behandle das Thema "Leben ohne Kohlenhydrate".

Die Themenebenen "Ketodiät", "Atkins-Diät", oder "LOGI-Methode" könnten dann als Menüpunkte dienen und dem Projekt gleich eine Struktur geben.

Schauen wir uns mal die Suchvolumina von "ohne Kohlenhydrate" an.

Keywordanalyse-Metric-Tools-zu-Null-Kohlenhydrate

Screenshot des Keywordtools Metric-Tools zu dem Begriff "ohne Kohlenhydrate".

Hier sieht man deutlich, dass die nächst höhere Hierarchiestufe ein deutlich niedrigeres Suchvolumen aufweist, als nahezu jede Unterkategorie.

Das ist eigentlich auch genau das, was ich möchte. So lässt sich gut eine Startseite basteln, die den Besucher auf das Thema "Leben ohne Kohlenhydrate" sensibilisiert. Auf der Startseite lässt sich dann prima auf die einzelnen Unterkategorien (Menüpunkte) weiterleiten und verlinken.

Das Oberthema hat eine ausreichend hohe Nachfrage, das Thema kann weit behandelt werden und die Untertehmen sind ausnehmend trafficstark.

Das ist genau in meinem Sinne.

Also wird es eine Webseite zum Thema "ohne Kohlenhydrate" werden.

Einen tollen Domainnamen habe ich ebenfalls eruiert

Jetzt gehts ans Eingemachte. Nicht lange fackeln und lamentieren. Sondern wirklich gleich loslegen und machen.

Ich habe mir einen supertollen Domainnamen ausgesucht,  allerdings diesen noch nicht registriert. Deswegen werde ich die Domain auch erst in einem meiner folgenden Reports bekannt geben.

WordPress und Thrive Architect, klar, was sonst?

Gar keine Frage war für mich die Wahl des eingesetzten CMS. Es wird WordPress werden und sonst nichts. Eine Abwägung aller Vor- und Nachteile lässt mich keine für mich gangbare Alternative erkennen.

WordPress kenne ich mittlerweile einigermaßen, muss mich also nicht neu in irgend ein technisches Thema einarbeiten.

Zudem ist WordPress kostenlos und wird ständig von einer großen Community und Entwicklergemeinde weiterentwickelt und aktuell gehalten.

Die Vielzahl an Plugins und Themes  lässt die meisten Herausforderungen kinderleicht meistern.

Als Theme nehme ich Thrive Themes mit Thrive Architect als Page-Builder. Bereits jetzt das dritte Mal in Folge wähle ich diese Kombination.

Thrive ist jetzt zwar nicht unbedingt eine kostengünstige Lösung, aber für mich derzeit das mit Abstand am brauchbarsten Produkt.

Leicht und intuitiv bedienbar, lässt es in Rekordzeit konversionsstarke Webseiten erstellen. Allerdings ist hier durchaus eine kleine Einarbeitung notwendig. Wenn das einfache Prinzip jedoch verstanden wurde, lassen sich kinderleicht professionelle und konversionsstarke Webseiten entwickeln.

Wie geht es weiter? - Die nächsten Schritte!

  • Registrieren der Domain. 
  • Einrichten des SSL-Zertifikats
  • Installation von WordPress
  • Installation von Thrive Architect
  • Grobes Festlegen der Menüstruktur
  • Startseite mit Inhalten versehen

Bin ich der Einzige, oder macht noch jemand mit?

Schreibs bitte rein in die Kommentare, wenn Du auch bei der INSC 2020 dabei bist. Lasst uns die Chance nutzen und gleich zu Beginn des neues Jahes mit neuen EInnahmen aufwarten zu können.

Dann nämlich ist Ende der Challenge und natürlich haben wir alles bis dahin sehr viel erreicht.

Der Abwärtstimer

Hier kannst Du immer sehen, wie lange das aktuelle Jahr 2020 noch dauert. Getreu dem Motto "arbeite jeden Tag an Deinem Erfolg" wird man dann gewiss sehr schnell die ersten positiven Ergebnisse vermelden können.

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Guido Wehrle


Hallo, ich bin Guido Wehrle aus Karlsruhe. Bloggen, Selbstständigkeit im Internet und ketogene Ernährung sind meine Leidenschaften. Wenn ich Dich auf Deinem Weg in die Unabhängigkeit unterstützen darf, lass es mich wissen.

Guido Wehrle

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