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Nischenseiten Challenge 2020

#4 Entwicklung der Nischenseite, Krisengewinner und warum man nicht nur auf Amazon setzen sollte (NSC #4)

 21. April 2020

By  Guido Wehrle

NSC 2020 - Und schon sind wir in der zweiten Halbzeit

Tja, wie die Zeit vergeht. Sind wir doch bereits in der zweiten Hälfte der Nischenseiten Challenge 2020. Und was soll ich sagen. Es geht voran. Langsam zwar, aber die Segel sind nach Vorne gerichtet.

Um es gleich vorwegzunehmen: Sehr viel Zeit habe ich nicht investiert. Jedoch ist ein Projekt am Entstehen und ich bin zuversichtlich bis zum Ende der Challenge eine Webseite dastehen zu haben, die in Zukunft ein Teil meiner Einnahmen ausmachen wird.

Wie ich gleich im Folgenden noch ausführen möchte, wird es immer wichtiger, auch in der Breite gut aufgestellt zu sein. Je mehr Einkommenströme vorhanden sind, desto unabhängiger wird man gegenüber plötzlichen Veränderungen.

Dies zeigt aktuell die Covid-19 Pandemie. Viele Unternehmen und Kleingewerbetreibende hätten wohl lange nicht die derzeitigen Probleme, wären sie breiter aufgestellt gewesen oder hätten einen Plan B in der Tasche gehabt, für den Fall dass ein stationärer Vertrieb nicht mehr möglich ist.

... Und Plötzlich ist alles anders - Amazon USA reduziert Affiliate Kommisionen dramatisch!

Wir haben gesehen, dass die meisten von uns nicht wirklich gut auf die akuelle Pandemie vorbereitet waren. Schulen waren nicht in der Lage den Unterricht digital durchzuführen. Im Jahre 2020 scheint Home-Schooling noch als Zukunftsvision aus dem Neuland.

In die Schlagzeilen geriet auch Amazon in den USA. Amazon als großer Gewinner der Pandemie kürzte kurzerhand die Provisionen teilweise dramatisch.

Im Bereich Möbel oder Heimwerken reduzierte sich die Vergütung mal eben so von 8% auf mickrige 3%. Hast Du also bislang mit Deiner Nischenseite 800 Euro verdient, sind es jetzt plötzlich nur noch 300 Euro. Alleine durch eine einzige Entscheidung des Partners.

Die Kollegen auf SearchengineLand haben das gut in einem Artikel zusammengefasst. In Deutsch kann man das auf t3n nachlesen.

Ob Amazon diese "tollen" Neuerungen auch in Europa durchsetzen wird, bleibt sicherlich abzuwarten. Doch im Kern bleibt die Möglichkeit, dass es passiert. 

Zu jedem Zeitpunkt kann es passieren, dass ein Affiliate Partner seine Konditionen verschlechtert oder im Extremfall ganz einstellt oder dass der Partner der Ansicht ist, nicht mehr mit uns zusammen arbeiten zu wollen.

Wichtig ist hier immer ein Plan B. Breit aufgestellt zu sein, hilft hier ungemein. Wenn von 10 Einkommensquellen nur eine einbricht, lässt sich leichter damit umgehen, als wenn man nur auf ein einziges Pferd gesetzt hat.

Auf Nischenseiten übertragen bedeutet das, dass es durchaus Sinn macht neben zwei oder drei Hauptprojekten noch eine kleine Armada von weiteren Projekten aufzubauen.

Und ... es gibt noch andere Monetarisierungsmöglichkeiten ... Ganz jenseits von Amazon oder Google Adsense!

Wo steht mein Projekt sirtfooddiaet.de?

Wie bereits im Teaser erwähnt, habe ich nicht allzuviel gemacht. Ein ganz klein bisschen Inhalte produziert und die Landingpage zum Freebie erstellt.

Daneben bin ich Peer Wandigers Empfehlung gefolgt und habe den SERP-Bot eingerichtet.

serpbot-21-04-20-sirtfooddiaet.de

Wie du siehst, siehst Du nichts. Noch keine Rankings erkennbar! Doch ist dies auch kein Wunder. Ohne nennenswerte Inhalte, wird kaum mit nennenswerten Platzierungen zu rechnen sein.

Und aktuell bin ich sogar froh darum. Rankings möchte ich erst dann, wenn das Webprojekt präsentabel ist. Das wird aber wohl noch 14 Tage in Anspruch nehmen. Immerhin hat Google jetzt die Zeit sich an etwas Neues zu gewöhnen.

In jedem Fall habe ich vor in jedem künftigen Statusbericht einen Screenshot zu den derzeitigen Rankings zu veröffentlichen.

Die Landing Page (Opt-In-Page)

Mittelfristig will ich mich nicht ausschließlich auf die organischen Google Rankings verlassen. Wenn die Seite endlich steht, beabsichtige ich auch bezahlte Werbung in den Social Networks zu schalten. Google Ads mag ja leider keine Squeeze Pages, aber auch hierfür will ich noch etwas aufbauen.

Für die Laufzeit der diesjährigen NSC 2020 werde ich jedoch kein Geld in Anzeigen investieren und ich konzentriere mich auf die Platzierung in der organischen Suche und dem Aufbau einer Email-Liste.

Eine Email-Liste deswegen, weil diese einen unabhängiger gegen die Unwägbarkeiten organischer Rankings werden lassen.

Screenshot sirtfoodiaet.de Gratis Ernaehrungsplan

Als nächstes steht jetzt die Erstellung des Freebies und einer ersten Email-Serie an. Somit würde dann der erste automatisierte Prozess stehen. Das ist wichtig für das Ziel, ein langfristiges passives Einkommen aufzubauen.

Aktueller Screenshot meiner Nischenseite

Der Anstrich wirkt noch etwas bieder. Hier werde ich sicherlich noch etwas Pep einbringen müssen. Allerdings steht dieses Thema in der Agenda weiter hinten. Es gilt jetzt erst einmal weitere Inhalte zu produzieren. 

Screenshot Sirtfooddiaet.de 21-04-2020

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So eine grobe Idee habe ich im Hinterkopf, wie das Ganze dann aussehen könnte.

Doch zuerst einmal benötige ich Besucher, um einen Überblick über die groben Daten der Verweildauer und der Absprungrate zu gewinnen. 

Die Startseite bietet viele Interaktionsmöglichkeiten. Von daher sollte die Absprungrate hier auf keinen Fall mehr als 50% betragen.

Die Einnahmen- und die Ausgaben

Einnahmen waren, wie zu erwarten, bislang keine zu verzeichnen. 

An Ausgaben kamen weitere 10 Task-Units hinzu. Harte Ausgaben sind keine weiteren angefallen. Somit ergibt sich derzeit auf der Ausgabenseite ein Betrag von knapp 600 Euro.

Wie erwähnt entfällt der Löwenanteil davon auf meine Projekt- und Lebenszeit und es ist immer schwierig diese Zeit in Euro und Cent zu beziffern.

Eigentlich ist die kostbare Ressource Zeit gar nicht bezahlbar. Allerdings habe ich jetzt einmal den Wert von 15 Euro je 15 Minuten genommen und dabei bleibt es auch. Sebstredend handelt es sich dabei um einen willkürlich gewählten Wert. Bis mir etwas besseres einfällt, belasse ich es mal so.

Die Arbeitszeit mit Null zu berechnen halte ich jedenfalls auf alle Fälle für eine Milchmädchenrechnung und erschwert den Vergleich der verschiedenen Projekte.

Ausgaben:


Domain / Hosting (Alfahosting 3 Monate)

3 €

Thrive Architect 3 Euro (Anteilig für 3 Monate)

3 €

Klicktipp Emailmarketing (Anteilig für 3 Monate)

48 €

Fachliteratur

20 €

Entsafter

85 €

Arbeitszeit 420€ (42 Task Units)

420 €

Der Ausblick: Was steht an in der zweiten Hälfte der Nischenseiten Challenge 2020?

Hier kann ich es kurz machen. Der Fokus wird auf den Inhalten liegen. Guter Content ist der wohl nachhaltigste Rankingfaktor, den es derzeit gibt.

Daneben werde ich mir wohl oder übel auch Gedanken über entsprechende Verlinkungen machen müssen.

Damit meine ich jetzt nicht minderwertige Links. Diese bringen meiner festen Überzeugung nach überhaupt nichts mehr. Noch nicht einmal mehr ein Grundrauschen.

Also ist es imho sinnlos, sich um sinnlose Schrottlinks zu kümmern. Es sei denn der Schrottlink bringt targetierte Besucher (beispielsweise Kommentare in Blogs, Social Networks etc.). Aber dann wäre es auch kein Schrottlink mehr.

Besser dürfte sein, sich um Gastartikel in themenrelevanten Blogs und Webauftritten zu bemühen. Da sind sowohl die Links gut als auch die Aussicht auf themenrelevante Besucher.

Da Thema Links wird mich aber wohl definitiv erst dann beschäftigen, wenn das Projekt auch die entsprechende Reife aufweist.

Weitere Beiträge zur Nischenseiten Challenge 2020

Guido Wehrle


Hallo, ich bin Guido Wehrle aus Karlsruhe. Bloggen, Selbstständigkeit im Internet und ketogene Ernährung sind meine Leidenschaften. Wenn ich Dich auf Deinem Weg in die Unabhängigkeit unterstützen darf, lass es mich wissen.

Guido Wehrle

  • Hallo Guido,
    im letzten Jahr habe ich auch an der NSC teilgenommen.
    In diesem Jahr habe ich dazu keine Lust.
    Man opfert ganz schön viel Zeit. Umso wichtiger ist es auch diese Zeit in die Kosten aufzunehmen.
    So wie Du halt. Ich rechne auch lieber mit 15 Euro je 15 Minuten.
    Ja und die Zeit ist schnell weg wenn man noch kein System hat.

    In der letzten Challenge habe ich aber auch zusätzlich mit dem damalig festgesetzten Mindestlohn gerechnet.
    Siehe meinen letzen Report.

    https://www.lotharsblog.de/nischenseiten-challenge-2018-2019-meine-erfahrungen.php

    Bei Dir steht aktuell:
    Arbeitszeit 420€ (42 Task Units) ?
    Was ist eine Task Unit? 15 Minuten x 15 Euro, oder ?
    42 x 15 = 630 Euro

    Du hast mit 10 Euro pro Task Unit gerechnet.

    Wie dem auch sei.
    Auch in diesem Jahr haben sich wieder einige ganz ordentlich verrannt.
    Zeit und Kosten laufen aus dem Ruder.
    Das Return on Investment wird wohl Jahre auf sich warten lassen.

    Der einzige der immer von der Challenge profitiert ist Peer.
    Der hats halt drauf 🙂

    Sirtfood Diät hat aber auf den ersten Blick der Konkurrenzanalyse sehr starke Widersacher.

    Da bin ich mal gespannt wie sich die Serps entwickeln.
    Das wäre mir eine zu schwere Nische.

    Da müssen ganz schön viele Sales vermittelt werden, bis das Geld wieder eingespielt ist.

    Der Philips Entsafter den Du als erstes verlinkt hast, ist derzeit nicht auf Lager.
    Das ist das nächste Problem.
    Man muss auch danach immer wieder Zeit investieren um seine Produkte auf dem Laufenden zu halten.
    Und dann auch noch hoffen nicht so viele nicht qualifizierte Verkäufe zu vermitteln.

    Die Bücher die Du vermittels kosten ca. 10 Euro.
    Bei den 7 % musst Du jetzt schon 1000 Bücher verkaufen um das RoI zu erreichen.

    Das wird bestimmt ein langer Weg.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Viele Grüße und bleib gesund.

    Lothar

    • Hallo Lothar,

      danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Stimmt, da hast Du mich bei einem Vertippser ertappt. Die Projektzeit rechne ich momentan mit 10 Euro je Task-Unit. Das ist aber, wie im Artikel erwähnt ein rein willkürlicher Wert. Realistischer dürften Deine 15 Euro oder sogar noch mehr sein. Mir geht es in erster Linie darum, dass das Thema Projektzeit nicht komplett unter den Tisch gefallen lassen wird. Zeit ist begrenzt und knapp und deswegen eine sehr kostbare Ressource. Da sind wir absolut einer Meinung.

      Danke auch für den Hinweis auf den ausverkauften Entsafter. In der Tat ein echtes Problem, wenn man ausschließlich auf Amazon (oder auch andere Partnerprogramme) setzt. Ständig müssen diese Links kontrolliert und überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden. Bei ein oder zwei Nischenseiten mag das noch gehen. Hat man Dutzende davon, macht man bald nichts anderes mehr. Hier bin ich in der Tat noch am Überlegen einer Lösung. Kann sein, dass ich auch zu dem Entschluss komme, auf Amazon komplett zu verzichten. Oder mich aber auf eine handvoll Produkte konzentriere, die ich auch wirklich empfehlen kann. Am Ende ist es meine Erfahrung, dass Besucher eine konkrete Empfehlung stets sehr schätzen, weil es viel an Vergleichszeit abnimmt. Dazu ist es aber notwendig, dass Besucher der Seite und dem Betreiber auch vertrauen.

      Das Thema bietet eine Reihe weiterer interessanter Monetarisierungsideen. Insbesondere in Verbindung mit einem konsequenten Listenaufbau lässt sich da imho einiges erreichen.

      Der ROI ist spätestens dann erreicht, wenn das Webprojekt mehr Wert ist als es gekostet hat. Mein Ziel ist allerdings nicht der ROI. Als Ziel steht ein konkreter monatlicher Umsatzwert, den ich nach 12 Monaten erreicht haben möchte.

      Ziel ist also nicht, die Kosten wieder herein zu bekommen, als vielmehr eine Verzinsung, die auf dem Kapitalmarkt nicht zu bekommen wäre. Ziel ist weiterhin auf automatisierte Prozesse zu setzen, deren Wartung ggf. outgesourct werden kann. Das Ganze soll ja dann auch ein passives Einkommen erwirtschaften. Das ist Sinn der Übung.

      Der ROI als Ziel wäre mir persönlich zu wenig.

      Die Nische „Sirtfood diät“ halte ich nach wie vor nicht für so schwer umkämpft. Vorne sind zwar alles starke Seiten, meistens Presse oder Portalseiten. Diese sind aber sehr breit aufgestellt und nicht auf das Nischenthema fokussiert. Von daher sehe ich gute Chancen in absehbarer Zeit auf Seite 1 zu kommen.

      Bei Bing hats vorgestern schon geklappt. Da war es Platz 1 zum Hauptkey. Schade dass es nicht Google war. Immerhin kann ich mal sagen, dass Bing derzeit die Suchmaschine ist, die mir die meisten Besucher schickt.

      Also Danke nochmals für Deinen Kommentar und irgendwie schade, dass Du dieses Jahr nicht dabei bist. Habe Deine Artikel zur NSC 2018 nimmer sehr gerne gelesen.

      Viele Grüße – Guido

  • Hi Guido,
    ich finde deinen Ansatz mit dem Aufbau der Email Liste sehr clever. Vor allem bei deinem Thema, denke ich, haben die Leute ein langfristiges Interesse am Thema und auch Bedarf an guten Infos. Da funktioniert eine Email Liste sicherlich sehr gut. Ich nehme zwar nicht an der Nischenseiten-Challenge teil, baue aber auch gerade meine Seite weiter aus. Bisher hatte ich mich hauptsächlich auf den Vergleich von Videobearbeitungssoftware konzentriert. Dabei hatte ich es nicht geschafft, dass die Leute sich in meinen Newsletter eintragen. Jetzt will ich die Seite ausbauen mit meinen Erfahrungen darüber, wie man einen eigenen Videokurs erstellt. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dazu mehr Leute in meine Liste eintragen. Würde mich deshalb sehr interessieren, wie du diesbezüglich vorgehst.
    Viele Grüße, Micha

    • Hallo Micha,
      Danke für Deinen Kommentar. Die Idee mit einem eigenen Videokurs passt ideal zu Deinem Thema. In einen reinen Newsletter trägt sich heute sowieso keiner mehr ein. Deshalb sollte immer ein hochwertiges Freebie her. Hochwertige kostenlose Informationen schaffen eben Vertrauen und erhöhen die Chance, dass dann auch die kostenpflichtigen Angebote wahrgenommen werden.
      Wenn am Ende des Tages eine Win Win Situation steht hat man dann alles richtig gemacht.
      Über meine Vorgehensweise werde ich in den nächsten Berichten ausführlicher eingehen. Erstmal steht noch Content-Produktion an.
      Viele Grüße – Guido

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